Mother Wars

Es ärgert mich, wie oft es besonders in Erziehungsfragen nur schwarz-weiß gibt und auch alle Informationen, die man zu einem Thema findet, entweder oder sind. Oft fühle ich mich eher irgendwo in der Mitte wohl. Nicht weil ich mich nicht festlegen will, sondern weil das Leben nunmal bunt ist - und nicht schwarz-weiß!

Alles in allem - steh ich immer an irgendeiner Stelle, über die man streiten kann. Gleichzeitig frage ich gerne, wie andere etwas machen und wie die neuesten Forschungsergebnisse sind - um zu schaun, was man nachmachen kann oder was lieber nicht. Leider fühlen sich andere Mütter sofort angegriffen, wenn man ihnen nicht 100% zustimmt, oder greifen selber an, wenn man etwas anders macht. Trotzdem suche ich immer nach Gleichgesinnten mit ähnlichen oder anderen Erfahrungen zum Austausch, also kommentiert gerne! :)

Ich glaube, dass jedes Kind und jeder Erwachsene anders ist und man eine Kombination finden muss, die für alle passt.
Prinzipiell glaube ich, dass ein Kind Bedürfnisse hat, die man erfüllen sollte - genau wie seine Eltern. Und nur glückliche Eltern erziehen glückliche Kinder.
Ich glaube, dass alle Erziehung sowieso kaum was bringt, wenn man´s nicht vorlebt, weil Kinder eh machen, was ihre Eltern machen.
Und ich glaube, dass Grenzen und Konsequenzen einem Kind Sicherheit geben, die es braucht, auch wenn es das nicht immer schön findet.
Nach diesen Glaubenssätzen versuche ich im Jungle von Ratschlägen und Forschungsergebnissen so zu handeln, dass wir alle vier gut und vor allem glücklich damit leben können...

Dienstag, 14. Februar 2017

Flylady - Die magische Küchenspüle

Jetzt sein wir mal einen Moment ganz ehrlich: einen Haushalt mit Kindern vernünftig zu führen, so dass er sauber ist, immer saubere Wäsche und Geschirr verfügbar sind und täglich frisches Essen incl Obst und Gemüse auf dem Tisch steht, ist ein Vollzeitjob!
Nun ist die Lage nunmal so, dass immer noch nicht alle Ehepaare der Meinung sind, dass es IHR GEMEINSAMER Haushalt und IHRE GEMEINSAMEN Kinder sind. Ergebnis: einer (meist die Frau) macht Haushalt, Kinder und arbeitet "so nebenbei" noch die ein oder andere Stunde. ("Das bisschen Haushalt, sagt mein Mann...")
Und meist (entweder aus Mangel an Zeit oder Lust) bleibt einiges auf der Strecke. Eine nette Amerikanerin, bekannt als die FLY-Lady: Finally Love Yourself, hat daher ein Programm entwickelt, dass die Organisation des Haushalts deutlich vereinfacht, weil sie es strukturiert. Aber sie beginnt nicht einfach in einem tollen Haushalt und gibt dem etwas Struktur. Nein, sie geht vom verdreckten, ewig ignorierten Haushalt mit mindestens 3 Kindern, einem Hund und diversen Chaos und Dreck verteilenden Gnomen aus - und zeigt dir, wie du dessen wieder Herr wirst! Und wie ihr Pseudonym vermuten lässt, rückt sie auch das in den Raum, was Mütter gern tun: sich selbst zugunsten aller anderen zu vernachlässigen. Hierzu kann ich das Buch "Die magische Küchenspüle" empfehlen, wer nicht im Internet recherchieren mag. :)


Ich war skeptisch, als ich zuerst davon hörte: jetzt noch ein Sachbuch lesen?! Neee...
Dann begann eine Bekannte, die wusste wie es bei mir (im Haushalt, aber vor allem aktuell im Inneren) aussah, mich etwas zu Coachen.
Schritt 1: "Polier deine Spüle, dass sie strahlt wie nie zuvor - ca. 15 Minuten. Nur das, nicht mehr. Ordnung zieht Ordnung an."
Gesagt - getan (trotz beachtlicher Skepsis, was soll das denn bringen?!). Und weil ich gleich dabei war, wischte ich mit dem eh feuchten Lappen noch eben die Arbeitsfläche und den Herd ab. Mein Mann kam rein und zog die Augenbraue hoch. Ich sah mich um - und hörte die Stimme meiner Bekannten: Ordnung zieht Ordnung an.
So ging es Tag für Tag weiter: 30 Babysteps. Für jeden Tag eine kleine neue Aufgabe. Immer nach dem Motto: Du kannst alles schaffen, in nur 15 Minuten! Es wurde nicht in einem Tag chaotisch, du musst es nicht in einem Tag auf die Reihe bekommen.

Es ist unfassbar, mit welchen einfachen Schritten man klar kommt! Ich kann es wirklich nur empfehlen. Zum ersten Mal im Leben komme ich ohne Putz- und Gartenhilfe zurecht und es sieht besser aus als je zuvor! Und zum ersten Mal seit ich Mutter bin, achte ich auch besser auf mich selbst! Am Ende der 30 Tage war eine gewissen Grundordnung vorhanden und es hatten sich folgende Routinen etabliert: (bitte - fangt nicht damit an, sondern informiert euch über die Babysteps, dazu gibt es viele Infos im Internet!)

Tägliche Routinen für Wochentage:
Morgens: (ca. 1,5 Std.)
  • Betten machen
  • fertig machen
  • Kinder fertig machen
  • 2 Min Wischer im Bad
  • Blick ins Logbuch / to-do-Liste / Kalender
  • Gemeinsames Frühstück
  • Emails bearbeiten
  • Trinken
  • Spülmaschine ausräumen
  • Staubsaugerroboter anstellen 
  • 5 Tibeter Yoga

(Nach)mittags/nach Hause kommen/zwischendurch: (ca. 60 Min)
  • 15 MinZonen-Aufgaben (mir war vorher nie bewusst, was man so alles säubern kann...)
  • 2 Min Hotspot löschen
  • Tagesaufgabe Basisplan
  • Trinken 
  • ein Kapitel lesen 
  • Saugroboter nochmal anstellen
  • 5-10 Min aufräumen
  • 5 Min Unkraut zupfen im Garten
  • danach: bewusste Qualitätszeit mit den Kindern

Abends: (ca. 2,5 Std.) 

  • 5-Min-Blitz: aufräumen gemeinsam mit den Kindern
  • Spüle säubern, Arbeitsflächen Küche abwischen
  • Trinken
  • Kochen
  • Gemeinsames Abendessen
  • Blick ins Logbuch / to-do-Liste / Kalender für morgen (muss noch was vorbereitet werden, aus dem Tiefkühler geholt werden,...?)
  • Brotdosen für morgen packen
  • Kleidung rauslegen
  • Spülmaschine einräumen und ggf. anstellen
  • Kinder ins Bett bringen
  • 15 Min für mich: Nimm dein Äußeres ernst (Verwöhn-Mission)
  • Meditieren
  • Feste Schlafenszeit (keinesfalls noch ins Internet - Zeitfresser)

Zonen:
pro Kalenderwoche im Monat eine Zone
  1. Eingangsbereich / Flur / Garten
  2. Küche
  3. Bad / Waschküche
  4. Schlafzimmer / Kinderzimmer
  5. Wohnzimmer / Büro
Basisplan: (verändert und angepasst auf meine Situation)
Montag: Anti-Aufschub-Tag (erledige EINE Sache)
Dienstag: Bürotag (Termine machen, Rechnungen bezahlen, Essensplan erstellen)
Mittwoch: Spiegel, Glastür und Staub wischen
Donnerstag: Rasen mähen
Freitag: Bodenwischtag
Samstag: Familientag
Sonntag: Jogginghosentag / Erholung

Dienstag, 18. Oktober 2016

Kinderfahrräder

Heute mal kurz eine Info, die mich seit zwei Wochen doch sehr beschäftigt. Vor zwei Wochen beschloss Mattis, er könne jetzt Rad fahren. Und wie viele "Laufrad"-Kinder stieg er auf - und fuhr einfach los.
Leider ist die Radindustrie an einem Punkt stehen geblieben, an dem 4-5-Jährige wochenlang Rad fahren üben und mindestens 6 Jahre alt sind, bevor sie am Straßenverkehr teilnehmen können. Ab dieser Körpergröße gibt es wirklich verkehrssichere Räder die (am allerwichtigsten) vernünftige, von Kindern zu bedienende Bremsen haben.
Mattis hatte entsprechend auch direkt letzte Woche seinen ersten Unfall, als ihn bergab die Bremsen verließen und auch noch ein Auto kam. Rücktrittbremsen verlängern selbst beim Erwachsenen den Bremsweg, weil es für den Kopf schwerer ist, eine bestehe Bewegung umzukehren, als eine neue (Handbremse) zu initiieren. Für Kinder ist dies nochmal ungleich schwerer, für kleine Kinder fast unmöglich. Die Griffe des Lenkers sind oft so breit, dass die kleine Hand schon damit ausgefüllt ist, die Handbremsen sind schwer zu erreichen und es ist fast unmöglich richtigen Druck auf die ohnehin schwache Vorderradbremse zu bringen.
Ich hätte nie gedacht, jemals so viel Geld für ein Kinderfahrrad auszugeben und ich kann verstehen, wenn man da erstmal schluckt und zögert. Aber wir wohnen auf einem Hügel und Mattis nimmt auf kleineren Strecken (besonders zum KiGa) schon seit über einem Jahr am Straßenverkehr teil. Für ihn ist damit ein verkehrssicheres Rad wichtig - oder ich müsste seine schon erlangte Freiheit und Selbständigkeit schmerzhaft beschneiden.
Zum Glück hat er gut reagiert, ist sinnvoll ausgewichen (dafür dass dort widerrechtlich dann auch ein Auto parkte, gegen das er fuhr, konnte er am allerwenigsten) und blieb abgesehen von Beule und Schreck unverletzt.
Trotzdem haben wir uns auf die Suche begeben und als eins der wenigen Fahrräder das WOOM gefunden, dass in jeder einzelnen Größe die Besonderheiten der Kinderergonomie berücksichtigt. Vielleicht lohnt sich ja für den ein oder anderen von euch auch ein kurzer Blick...
Ach ja: Mattis fährt damit nicht nur besser an und schneller (da es die Hälfte von anderen Kinderrädern wiegt, was bei so einer Kindergröße im Verhältnis ja deutlich weniger zu bewegende Masse ist), sondern legt auch problemlos innerhalb 1-2m eine gekonnte Vollbremsung hin!

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Unerzogen

Ich habe in letzter Zeit einiges über "unerzogene" Eltern und Kinder gelernt. Unerzogen meint dabei die Abwesenheit von erzieherischer Manipulation hinsichtlich von Eltern festgelegter Erziehungsziele ebenso wie die Abwesenheit künstlicher Grenzen, Strafen und Belohnungen. Es geht darum, seinen Kindern auf partnerschaftlicher Augenhöhe zu begegnen.
Wen das interessiert, dem würde ich den Elternmorphose-Blog ans Herz legen, dort wird es besser erklärt, als ich es kann.

Trotzdem ich sicher keine Expertin auf dem Gebiet bin, habe ich mir Gedanken dazu gemacht.
Obwohl ich viele Ansätze ähnlich sehe (die Wertschätzung des Kindes als Person mit eigenen Vorstellungen und einem guten Gefühl für die eigenen Bedürfnisse ebenso wie die Ablehnung künstlicher Strafen oder Belohnungen), tue ich mich mit der Idee im Ganzen doch etwas schwer. Allerdings habe ich auch gelernt, dass dies vermutlich an unserer HSP-Situation mit den dabei einhergehenden Bedürfnissen liegen kann. Vielleicht komme ich aber auch aus einem zu "erzogenen" Umfeld oder bin als Lehrerin zu sehr Teil des Systems. Hinzu kommt, dass die mir begegneten "unerzogenenen" Eltern oft sehr dogmatisch waren und diese Augenhöhe nicht auf die Mutter neben ihnen auf dem Spielplatz übertragen konnte - das lies mich eine gewisse Ablehnung empfinden. Außerdem ist meine Definition von Erziehung anders: meine Kinder auf der Reise in ihr Leben zu begleiten -  ihnen zuerst Wurzeln, dann Flügel geben.

Aber einige Fragen konnten mir bisher auch nicht überzeugend genug erklärt werden. Irgendwie steigen die Leute, die ich (hinter)frage immer aus an gewissen Stellen. Ich weiß nicht, ob ich zu penetrant bin oder die Theorie zu jung ist und daher noch nicht alle Antworten existieren. Z. B.:
- Ist es wirklich möglich, keine Ziele für sein Kind zu haben? Ich wünsche mir, dass meine Kinder sich geliebt fühlen und glücklich werden im Leben (unter Anerkennung, dass ihre Vorstellung von Glück ggf. anders ist als meine). Für diese Ziele würde ich viel tun und mache mir viele Gedanken, die wiederum zu Aktionen führen, mit dem Ziel diese Wünsche für meine Kinder zu unterstützen. Und ist es nicht evtl besser sich der eigenen Einflüsse und Ziele bewusst zu sein, um die Kinder nicht unbewusst zu manipulieren - und sei es nur durch die eigenen emotionalen Reaktionen?!
- Sind künstliche Grenzen wirklich per se schlecht? Gewisse Rituale sind z. B. "künstliche" Grenzen: wie dass es uns wichtig ist, morgens und abends für gemeinsame Mahlzeiten zusammen am Tisch zu sitzen. Keins der Kinder muss essen, wenn es nicht hungig ist, oder sitzen bleiben, bis wir beide fertig sind (zumindest nicht, solange sie klein sind). Aber trotzdem haben sie nicht immer Lust dazu, ihr Spiel zu unterbrechen. Umgekehrt habe ich es in meiner Kindheit als schönes Ritual erlebt: gemeinsames Decken des Tisches, Raum für gemeinsame Gespräche,... Das möchte ich an meine Kinder weiter geben. Aber muss man da nicht auch "reinwachsen"? Gleiches gilt für gemeinsame Abendgebete, morgendliches und abendliches Zähne putzen, gelegentliches Haare waschen,... versteht mich nicht falsch - zu nichts davon würde ich meine Kinder gegen ihren Willen zwingen, das lehne ich ab. Aber: ich motiviere sie zu diesen Dingen mit dem Ziel, ihnen etwas mitzugeben: Familienzeit, gesunde Zähne, innere Stärke durch das Aufwachsen mit Gott,...
- Sind es nicht zu viele Regeln und Grenzen, die ich mir selbst als unerzogene Eltern auferlegen, um noch individuell auf das Kind eingehen zu können? Meiner Erfahrung nach brauchen Kinder ein unterschiedliches Maß an so vielen Dingen. Ein Kind fühlt sich schon beschränkt, wenn man ihm nur einen Pulli kauft, ohne dass es mit aussuchen durfte. (Meins zB schon mit 3 Jahren.) Andere fühlen sich ungeliebt, wenn sie sich nicht an den Menschen, bei denen sie sich sicher fühlen, reiben können. Ist es hier nicht wichtiger, dem Kind und der Situation Respekt zu zollen?
- Was ist mit dem Einfügen in eine Gesellschaft. Klar - es ist ein System, in das man sie "einpasst", was man boykottieren kann. Aber der Mensch ist ein Herdentier. Und auch unsere moderne Herde bietet ein gewisses Maß an Arbeitsteilung, Schutz und Wohlgefühl. Ich lebe gerne in einer/dieser Gemeinschaft. Ich finde unsere Welt und Gesellschaft schön und bin glücklich sie mitformen zu können. Ist es nicht schöner, ihnen zu helfen herauszufinden, wie sie mit ihren Talenten zu dieser Gesellschaft beitragen können? Oder sich bewusst eine andere Gesellschaft aussuchen zum Leben? Oder ihnen vorleben, wie man die Gesellschaft nach den eigenen Vorstellungen mitgestalten kann?
Und was ist, wenn die "natürlichen" Grenzen nicht da sind. Ein Beispiel, was ich las, war: die natürliche Konsum-Grenze sei das Einkommen einer Familie, weswegen Kinder nicht alles haben könnten. Ich habe im Bekanntenkreis mehrere Familien, bei denen diese Grenze - sagen wir mal, sehr weit weg ist. Jetzt beobachte ich diese Kinder als Erwachsene (ca mein Alter). Ich lasse jetzt mal diejenigen außen vor, bei denen Konsum mit Zuneigung gleichgesetzt wurde, die haben verständlicherweise noch ganz andere Probleme. Aber auch die anderen haben Schwierigkeiten, mit ihrem Einkommen monatlich auszukommen, obwohl es überdurchschnittlich hoch ist. Weil sie nie gelernt haben, auf etwas zu warten oder zu sparen. Wenn die natürliche Grenze so weit weg ist, sollte ich sie dann nicht zum Wohle meiner Kinder etwas "vorverlegen"?
- Was ist mit "natürlichen Strafen" gemeint? Bisher wurde mir nur klar, dass den Vertretern selbst unser Ansatz zu streng ist. Umgekehrt finde ich es respektlos und wenig zukunftsorientiert es immer vor den Folgen der eigenen Handlungen zu bewahren.
- Als Entwicklungspsychologin weiß ich, dass Kleinkinder bis zu einem gewissen Alter mit zu vielen Erklärungen und Freiheiten überfordert sind. Da ich umgekehrt ein großer Fan von beidem bin, gehe ich dort einen schmalen Grad. Ich bin skeptisch, ob "unerzogene" Eltern diesen Grad anerkennen. Gleichzeitg weiß ich, dass Teenager zwar viele Erklärungen brauchen und man viel öfter ab einem gewissen Alter seiner eigenen Erziehung vertrauen sollte, statt Grenzen zu setzen - aber ganz ohne Grenzen fühlen Teenager sich oft einerseits unwichtig/ungeliebt und begeben sich andererseits auch in Gefahr. Hier hab ich für mich glaub ich einen guten Mittelweg zwischen Respektsperson und gegenseitigem Respekt gefunden - das messe ich am Vertrauen, dass mir oft in ugewöhnlich hohem Maße gespiegelt wird. Hierfür sehe ich bei "unerzogenen" Eltern wenig Raum (auch kein Verständnis oder Entwicklungsraum, denn alle "unerzogenen" Eltern, die ich kenne, sind Eltern von Kleinkindern).
Bitte liebe "unerzogenen" Eltern - tretet mit mir in Diskurs! Es intetessiert mich wirklich sehr!!!
Umgekehrt, wenn man das wirklich aus voller Überzeugung lebt, hat es sicher auch viele Vorteile! z. B.
- Ich bin immer wieder entsetzt, wie viele Eltern ihre Kinder zu etwas "zwingen" (und sei es nur wickeln gegen ihren Willen) und erwarten, dass Kinder verstehen, warum Mama gegen meinen Willen was mit meinem Körper zun darf und die Tante darf mich auch knutschen, obwohl ich nicht mag - aber der nette Onkel von nebenan darf nicht in meine Unterhose gucken. "Unerzogene" Kinder werden dies Problem eher nicht haben, da sie ihre eigenen (physischen und auch psychischen) Grenzen kennen und vermutlich auch verteidigen.
- Ich denke, wenn man es wirklich schafft aus dem tiefsten Inneren heraus so zu leben (und darin sehe ich ehrlich gesagt das größte Problem für mich), schafft man es auch, seine eigenen Grenzen sehr bewusst wahrzunehmen und durchzusetzen. Eine Fähigkeit, die bei vielen Eltern, besonders Müttern, extrem unterentwickelt ist.
- Ein häufiges Missverständnis (das auch mich zuerst kritisch stimmte) ist die Unterschied zwischen laissez-faire und unerzogen! "Unerzogene" Kinder leben NICHT in einem luftleeren Raum. Ihre Handlungen haben Konsequenzen, vor denen sie nicht bewahrt werden! (Springst du in die Pfütze, bist du nass. Bist du nass, müssen wir nach Hause und können nicht zum Spielplatz.) Sie werden ihnen nur einerseits anders präsentiert (nicht als Druck von Mama, sondern als Wahl) und andererseits sehr drauf geachtet, keine zusätzlichen künstlichen Faktoren zu ergänzen (Machst du etwas kaputt, ist es kaputt. Sich von Taschengeld am Ersatz zu beteiligen wäre dann künstlich, wäre Strafe.) Auch werden sie zwar nicht gelobt im Sinne einer "Belohnung" ihres Verhaltens, sie bekommen aber sehr wohl ein Feedback zu ihrem Verhalten (Ich möchte nicht geschlagen werden. - Ich fand es toll, wie du reagiert hast.). 

Wie bei vielen modernen Erziehungstheorien denke ich: befasst euch mal damit - und dann zieht euch raus, was zu euch und euren Kindern passt. Und den Rest lasst ihr da. Es sind (bei aller Kritik meinerseits) interessante Ansätze, die einige Probleme unserer Kinder lösen würden, wenn mehr Leute sie verinnerlichten!

Samstag, 1. Oktober 2016

Egoistische Mütter

Wo seid ihr und warum schreibt ihr nicht endlich mal einen Erziehungsratgeber?! :)

Jetzt mal ehrlich: Kleinkind-Väter erwarten, ihr Hobby weiter führen zu können und alleine aufs Klo zu können - Kleinkind-Mütter träumen oft nur heimlich davon...
Im Flugzeug wird immer gesagt, erst sich selbst im Notfall, dann dem Kind die Sauerstoffmaske aufziehen. Und warum?! Was passiert, wenn ihr dem Kind zuerst die Maske aufzieht? Ihr werdet ohnmächtig, das Kind zieht die Maske im schlimmsten Fall wieder ab, beide sterben. Und wenn ihr sie euch zuerst aufzieht? Das Kind wird im schlimmsten Fall kurz ohnmächtig und kommt wieder zu sich, sobald ihr ihm die Maske aufsetzt.
So ist es doch auch im Leben...

Ich glaube nicht, dass ich ein egoistischer Mensch oder eine egoistische Mutter bin. Ich steh um 4.30h auf, damit ich mal in Ruhe ein paar Dinge erledigen kann, bevor die Kinder aufstehen. Ich steh jede Nacht selbst auf, wenn die Kinder was haben, weil mein Mann es schlechtee haben kann nachts hoch zu müssen. Ich versuche nachmittags zwischen KiGa abholen (ca 15h) und essen kochen (ca 17h) nichts anderes machen zu müssen. Und wenn, dann nur was, wo ich die Kinder integrieren kann (zB kurz mit dem Laufrad zum Tante Emma laden). Ich ermögliche meinem Mann ganze Tage für sein Hobby. Ich kaufe von meinem als "Geld für mich" eingeplantem Budget oft ein Eis für uns alle oder das Buch, dass der Große so gern hätte...
Aber: ich geh auch im Moment montags zum Sport und lass die Kinder dafür etwas länger im KiGa, obwohl sie eh schon so lange dort sind (meist von 8.30h bis 15h, bald von 7.40h bis 15.40h - allerdings weiß ich noch nicht, wie es dann mit Sport wird). Am WE geh ich mind 1x walken - und wenn es Papa nicht gut geht, dann müssen sie die 60-90Min halt mit ihm TV gucken. Nicht ideal, wird sie aber auch nicht umbringen. 1x am WE bestehe ich darauf, ausschlafen zu dürfen. Komme was da wolle! Oft bestehe ich drauf, dass er mind ein Kind mitnimmt, wenn er einen ganzen Tag mit seinem Modellbauhobby unterwegs ist (finden beide Kinder toll). Und manchmal gönn ich mir dann aus dem Haushaltstopf dann doch den Saunaeintritt, den ich eigentlich nicht mehr übrig hatte. - Das sind so die Punkte, wo ich mir Egoismus gönne...

Würde mich mal interrssieren, wie andere es so machen...

Montag, 19. September 2016

Wie man zu einer entspannteren Mutter wird...

Es hat 3.5 Jahre gedauert, aber kürzlich entdeckte ich mein Rezept für eine entspannte Mutterschaft!!

Entspannt bzgl. Unfällen, Blessuren und ähnlichem waren wir schon immer. Unser "Sicherheitstipp" war: ein Kind, dass schon mal von einer Stufe gefallen ist, verletzt sich weniger, wenn es dann mal vom Klettergerüst fällt.

Aber besonders die Kombination Arbeit - Haushalt - Kinder hat mich oft und lange mit Erschöpfung und Frust kämpfen lassen. Duschen und Toilette mit Kindern, immer das Gefühl, die Wäsche/Post/Rechnungen liegen da schon wieder ewig und wollen bearbeitet werden, immer nur gerade so das Nötigste auf die Reihe bekommen...

1. Seit kurzem stehe ich um 4.30h auf. Ich versuche meinen Körper auf 7 Std Schlaf zu trainieren und das klappt überraschend gut. Ich habe mir einen Biorhythmus-Wecker angeschafft, der mich zwischen 4h und 5h weckt, wenn ich gerade in einer Leichtschlafphase bin. Dann wache ich überraschend fit auf und mache erstmal 15 Min Yoga mit youtube Videos. (Mein Favorit: die 5 Tibeter!)
Dann packe ich die abends vorbereiteten Brotdosen in Schul- und Kindergartentaschen, schmiere und schnibbel das Frühstück für zu Haus und zieh mich an.
Dann habe ich ein oder zwei Sachen (Wäsche falten, endlich mal die Fotos einsortieren, Spülmaschine ausräumen, Brot backen, Unterricht vorbereiten), die erledigt werden müssen - aber nichts davon muss unbedingt heute geschafft werden (falls die Kinder also doch mal vor 6h aufwachen, dann ist das halt so, wird es morgen erledigt.)
Wenn dann noch Zeit ist, ess ich schonmal eine Schnitte Brot, trink meinen Tee, blätter etwas durch die Zeitung... sowas.
Gegen 6h wacht meist das erste Kind auf, um spätestens 6.45h wecke ich das letzte, falls mal eins länger schläft. Die müssen dann nur noch die abends gemeinsam ausgesuchten Klamotten anziehn, das vorbereitete Frühstück futtern und waschen/Zähne putzen.
Wir alle sind entspannt, denn um 7.30h sind wir bequem aus dem Haus. Sollte es doch mal stressiger werden, tut es auch mal ein Glas Milch als Frühstück. Aber normalerweise sind meine Kinder so entspannt oder gestresst wie ich es bin. :)
Und damit läuft zumindest bei mir der ganze Tag runder: nachmittags hab ich Ruhe zum Spielen, mache höchstens noch eine Sache "nebenbei" (Brot backen, Wäsche anstellen, einkaufen,... + natürlich kochen) und kann abends entspannt aufs Sofa fallen mit dem guten Gewissen, was geschafft und für mich selbst auch was getan zu haben. Die Kinder gehn normalerweise um 19.30h ins Bett, bleiben noch 1-1.5 Std. für mich uns meinen Mann (oder für mich und die Couch).

Mich hat diese Entdeckung sehr glücklich gemacht. Und ich hätte nie gedacht, dass ausgerechnet ich (die vor 10h eigentlich nie freiwillig die Augen aufmacht und mit weniger als 9 Std Schlaf einer Mischung aus Zombie und Furie gleicht) mit 4.30h Aufstehzeit so glücklich wird. Aber jeder mit Kleinkindern kann das vielleicht verstehen: 1-2 Std Ruhe nur für mich und meine Aufgaben... kann man mit Gold nicht aufwiegen. Und ich bin morgens einfach fitter als abends, egal wann ich aufgestanden bin. ;)

Es funktioniert aber nur durch gewisse Randbedingungen:
- Samstag ist Papa Tag: mein Mann steht auf, macht die Kinder fertig, fährt mit ihnen zurnen und legt sie zum Mittagsschlaf hin. Ich schlafe aus und hb bis ca 13/14h Zeit zum Arbeiten, für mich oder anderes.
- Ich habe meine Handynutzung drastisch reduziert. Zwischen 20h und 5h sowie 5.30h und 8.30h ist das Ding konsequent aus, dazwischen lautlos. Studien haben ergeben,  dass selbst der Vibrationsalarm einen nur mind 15 Min aus der Konzentration reißt.

2. Ich spiele mit den Kindern, worauf ICH Lust habe. Klingt egoistisch, aber in Wirklichkeit haben meine Kinder viel mehr Spaß, wenn ich ihn auch hab und ich nicht nach 10 Min keine Lust mehr hab. Ich kaufe nur noch Brettspiele, die ich mag (Tier auf Tier von Haba zB), hab mir selbst einen Roller besorgt (für Wettfahrten oder Ticken auf Rad/Roller) und kaufe eher Puzzle und Bilderbücher als noch mehr Sikuautos (von denen wir eh schon knapp 100 haben -.-' ). Ich übergebe praktisch meinem "inneren Kind" die Regie und genieße. :)

Fieber

Immer wieder lese oder höre ich von Eltern, die mit "ungeklärtem Fieber" oder 38°C Fieber in die Notaufnahme am Wochenende fahren und frustriert wiederkommen: durch ewige Wartezeiten und kein Rezept fühlen sie sich nicht ernst genommen.
Dazu möchte ich folgende Dinge zu bedenken geben.
1. Kinder fiebern jedes Mal, wenn ihr Immunsystem arbeitet, oft auch ohne dass eine Krankheit ausbricht. Das ist nichts Tragisches und bis zu 41°C (laut unserem Kinderarzt und unserer Heilpraktikerin) für Kinder prinzipiell ungefährlich (solange aus ausreichend Flüssigkeit geachtet wird). Erst ab drei Tagen Fieber ohne geklärte Ursache sollte man sich Gedanken machen.
2. 38°C sind erhöhte Temperatur, kein Fieber! Sinn von Fieber ist es, Viren und Bakterien im Körper zu töten. Dies funktioniert erst ab 39.5°C!! Ab dieser Temperatur brennt Fieber einen Virus aus und heult damit das Kind - ganz ohne Chemie! Gleichzeitig lernt das Immunsystem und bildet Antikörper - und ist damit beim nächsten Infekt besser geschützt. Senkt man das Fieber passiert folgendes: a) Viren und Bakterien vermehren sich und überfluten den Körper. --> Die Krankheit wird schlimmer und/oder dauert länger. b) Das Kind fühlt sich fit statt müde/krank und wird aktiv. --> Das verlängert um besten Fall die Krankheit, weil der Körper sich nicht regenerieren kann. Im schlimmsten Fall geht es soweit, dass die Viren und Bakterien das Herz angreifen.

Bis hierher folgt daraus: Kinder ruhig mal fiebern lassen!! Und wenn es eurem Kind wirklich dreckig geht, es Schmerzen hat oder sonstwas: gebt ruhig einfach selber mal ein Fieber-/Schmerzzäpfchen, denn:

3. Erst am dritten Fiebertag treten meist weitere Sympthome auf, die ein Arzt für eine Diagnose braucht. Vorher kann er nur gucken, ob das Kind dehydriert ist (hat das Kind etwas getrunken, ist die Windel nass und die Schläfen sind nicht unnormal eingefallen - dann ist es vermutlich nicht dehydriert).

Und zu guter letzt ein mir wichtiges
4. Fahrt zum Arzt, wenn ihr unsicher seid oder euch etwas seltsam vorkommt! Aber bitte, denkt kurz drüber nach, ob es wirklich die Notaufnahme sein muss oder ob es nicht bis Montag Zeit hat - das Pflegepersonal ist oft so überlastet von nur-etwas-krank-Kindern, dass die Zeit für echte Notfälle fehlt! Und: wenn ihr warten müsst, freut euch - denn dann seid ihr kein Notfall. Dann geht es eurem Kind besser als dem Kind mit Atemnot, das sofort Sauerstoff braucht, oder dem mit einem anaphylakitschem Schock oder dem, das nebenan um sein Leben kämpft. Umso mehr Menschen dort sind, umso öfter muss das Pflegepersonal Prioritäten setzen - und auch wenn irren auch bei medizinischem Personal leider menschlich ist und sie sicher oft freundlicher sein könnten, selbst wenn sie zu Recht genervt sind, und ihr ruhig mal auf euch aufmerksam machen solltet, wenn ihr denkt, euer Kind steht kurz vorm Kollaps oder so: diese Menschen sind darauf geschult, Notfälle als solche zu erkennen und entsprechend zu handeln. Wenn ihr warten müsst: freut euch, ihr seid kein Notfall!

Samstag, 11. Juni 2016

Erziehungsvergleich

Wenn wir mal ehrlich sind, wir vergleichen uns und unsere Kinder doch permanent - und werden permanent verglichen. Nur leider neigen wir dazu, uns mit den falschen Leuten zu vergleichen - mit dem Kind, das schon durchschläft, oder dem, das den ganzen Brei ohne Sauerei auf isst, oder dem, das immer auf Mama hört, oder dem, das nie weint.
Oder wir bekommen zu hören "Wie, er schläft noch nicht durch?", "Du stillst immer noch?", "Willst du ihm das nicht mal abgewöhnen?".
In der Mutter-Kind-Kur habe ich das erste Mal gelernt, dass man sich a) mit den richtigen Leuten vergleichen muss (nämlich mit dem Kind, das nachts noch öfter wach wird als das eigene, noch schlechter hört, viel öfter krank ist, etc. ;) ) und b) es oft egal wie rum, seine Nachteile hat (das durchschlafende Kind steht dafür um 5h auf oder macht keinen Mittagsschlaf; das brave Kind, was nie haut, lässt sich dafür von allen das Spielzeug klauen, was Mama große Sorgen macht; usw.).
Darum haben wir es getan. Wir haben an einem öffentlichen Erziehungsvergleich teilgenommen.
Warum macht man das?
Das ist eine gute Frage. Kurz gesagt: wir waren neugierig. :) Wir wollten Mal einer anderen Familie über die Schulter schauen und selbst ein Feedback bekommen - Fremde haben ja doch immer noch eine eigene Sicht auf die Dinge. :) Außerdem bekommt man bei einem solchen Vergleich die Chance, sich wenigstens mal in Ruhe dazu zu äußern!
Aber gleich in die Öffentlichkeit damit?
Ja, darüber haben wir lange nachgedacht - normalerweise posten wir ja nicht mal irgendwo Bilder unserer Kinder, um ihre Privatsphäre zu schützen. Da diese Bilder aber nicht im Nachhinein wahllos im Internet verfügbar sein werden und wir wirklich einfach gespannt waren, haben wir uns dafür entschieden.
Was hatten wir uns erhofft?
Einen interessanten Austausch mit jemanden, der eine andere Sicht auf die (Erziehungs-) Dinge hat. Denn seien wir mal ehrlich, obwohl es alle tun, lässt sich über Erziehung eigentlich nur wenig streiten. Klar gibt es absolute Do's (z. B. seine Kinder lieben, ihnen Essen, Kleidung und Bildung ermöglichen etc) und absolute Don'ts (z. B. Gewalt und Vernachlässigung). Aber dazwischen gibt es viele Grauzonen. Solange Eltern und Kinder damit glücklich sind, gibt es bestimmt immer Dinge, die optimaler laufen können - aber wer kann sich schon so in andere hinein versetzen, um das beurteilen zu können. Wer nicht gerne draußen ist, kann anders für Bewegung oder für andere Reize sorgen. Wer nicht gerne vorliest, kann dafür viele Spiele spielen. ... Genauso wie beim Tragen, Stillen, Impfen etc muss es halt irgendwie zu den einzelnen Menschen passen.
Mein Fazit:
Eins meiner größten Kritikpunkte an unserem Alltag ist, dass ich wohl täglich eine Stunde aufräumen kann - und man sieht nichts davon. -.-' Entsprechend kippte meine sehr ordentlich Gastmutti auch fast aus den Socken, als sie unser Haus betrat. War ich am Anfang aber noch zutiefst beeindruckt von ihrem ordentlichen Haushalt, wurden mir im Laufe des Besuchs zwei Dinge klar:
1. Sie hat einfach dermaßen weniger Kram als wir, dass sich das Aufräumen selbst erheblich einfacher gestaltet.
2. Sie putzt und wienert 3-4 Std täglich, erzählte sie. Wenn ich die Zeit ausrechne, die ich investiere, die unsere Haushaltshilfe investiert und die mein Mann investiert und das durch 6 Tage (ohne Sonntag) teile, komme ich auf 2-3 Std täglich. Also 1-2 Std TÄGLICH die ich von der Zeit für meinen Mann und meine Kinder abziehen müsste. O.o
Abgeguckt hab ich mir die Regel: was in diesen Schrank passt, darf bleiben. Was nicht in den Schrank passt, kommt weg. Macht Ordnung halten und Ausmisten tatsächlich viel einfacher! :)
Die Gastmutter erwiderte auf meine Kritik (dass sie inkonsequent sei und ihre Tochter manchmal mehr/andere Aufmerksamkeit bräuchte), sie mache alles richtig, weil ihre Tochter so ein toller Mensch sei. Die Kleine ist zwar süß und garantiert kein schlechter Mensch, wenn ich aber im Vergleich meinen Sohn sehe, finde ich ihn selbstbewusster, hilfsbereiter und voller liebevollen Respekt mir gegenüber. Das würde mir an ihrer Stelle fehlen, aber auch sie scheinen glücklich zu sein, so wie es ist.
So gehen wir zumindest mit dem Gefühl aus diesem Vergleich , dass wir die richtige Schiene fahren... zumindest für uns! Und wir haben nette neue Menschen kennen gelernt. :)

Das einzige, was mich im Nachhinein etwas ärgert: ich hab mich zu etwas mehr Kritik anstacheln lassen, als es sonst meine Art ist. Und ich war am Ende so kaputt, dass ich deutlich weniger diplomatisch war, als meistens. Aber gut - wer mich kennt, weiß wie wir sind. Wer lästern will, tut es eh.